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Kobela Consulting

Ratgeber · Shopify

B2B mit Shopify ohne Plus: Was heute schon geht.

Lange galt: Wer in Shopify an Geschäftskunden verkaufen will, braucht Shopify Plus. Das stimmt so nicht mehr. Seit April 2026 stehen die wichtigsten B2B-Funktionen auch in Basic, Grow und Advanced zur Verfügung. Dieser Beitrag zeigt, was damit geht und wo die Grenzen liegen.

Patrick Kobela · · 3 Min. Lesezeit

Auf einen Blick

  • Seit April 2026 bietet Shopify B2B auch in Basic, Grow und Advanced – ohne Aufpreis.
  • Firmenkonten, Zahlungsziele, Staffelpreise, Mindestmengen und Schnellbestellung sind in allen Tarifen enthalten.
  • Die wichtigste Grenze: höchstens drei aktive B2B-Kataloge. Kataloge für einzelne Firmen gibt es nur mit Plus.
  • Für Händler mit wenigen Preisgruppen reicht das oft – ohne Plus und ohne zusätzliche App.

Wie B2B in Shopify funktioniert

Geschäftskunden werden in Shopify als Firmen angelegt, mit einem oder mehreren Standorten und den Personen, die dort bestellen dürfen. Welche Produkte eine Firma sieht und zu welchen Preisen, legen Kataloge fest. Zahlungsziele bestimmen, ob sie sofort zahlt oder zum Beispiel innerhalb von 30 Tagen.

B2B und Endkunden können in einem Shop zusammenlaufen oder getrennt werden. Für reine B2B-Shops gibt es mit Trade sogar ein eigenes Theme von Shopify.

Was in allen Tarifen enthalten ist

Laut Shopify stehen diese B2B-Funktionen in Basic, Grow, Advanced und Plus zur Verfügung:

  • Firmen mit Standorten und Berechtigungen für die bestellenden Personen
  • Zahlungsziele und Zahlungserinnerungen
  • Mengenregeln: Mindest- und Höchstmengen, Bestellschritte
  • Staffelpreise je nach Menge
  • Hinterlegte Kreditkarten für wiederkehrende Bestellungen
  • Entwurfsbestellungen, die als Rechnung verschickt werden
  • Einfaches Nachbestellen und eine Schnellbestellliste
  • Eigene Bestellnummern der Kunden
  • Automatisierungen mit Shopify Flow

Wo die Grenzen liegen

Einige Funktionen bleiben Shopify Plus vorbehalten oder setzen mindestens Advanced voraus:

  • Kataloge: in Basic bis Advanced höchstens drei aktive, in Plus unbegrenzt
  • Kataloge direkt für eine einzelne Firma oder einen Standort: nur Plus
  • Anzahlungen und Teilzahlungen: nur Plus
  • Eigene Gestaltung von Shop und Checkout für B2B-Kunden über Märkte: ab Advanced

Reichen drei Kataloge?

Ein Katalog legt fest, welche Produkte und Preise eine Gruppe von Geschäftskunden sieht. Drei aktive Kataloge reichen, wenn Sie mit wenigen Preisgruppen arbeiten – etwa Händler, Großhändler und Partner. Sie gelten über alle B2B-Märkte hinweg zusammen, nicht je Markt.

Bekommt dagegen jede Firma ihre eigenen Preise, stoßen Sie an die Grenze. Dann sind Shopify Plus oder eine andere Preislogik nötig. Ab wann sich Plus insgesamt lohnt, rechnet der Beitrag Shopify Plus: Ab wann lohnt sich der Tarif? durch.

Der nächste Schritt

Viele B2B-Händler arbeiten mit einer Warenwirtschaft, die Kunden, Preise und Bestände führt. Wie sie mit Shopify verbunden wird, steht unter Schnittstellen & ERP. Ob Ihre Preislogik mit den Standardtarifen auskommt, prüfe ich mit Ihnen vorab – bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden.

Quellen

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Brauche ich für B2B Shopify Plus?

Nicht mehr unbedingt. Seit April 2026 bieten auch Basic, Grow und Advanced B2B mit bis zu drei Katalogen. Plus brauchen Sie vor allem, wenn einzelne Firmen eigene Kataloge bekommen sollen oder Anzahlungen nötig sind.

Können Geschäftskunden auf Rechnung bestellen?

Ja. Zahlungsziele und Zahlungserinnerungen sind in allen Tarifen enthalten. So kann eine Firma zum Beispiel innerhalb von 30 Tagen nach der Bestellung zahlen.

Kann jede Firma eigene Preise bekommen?

Direkt einer Firma zugeordnete Kataloge gibt es nur mit Plus. Ohne Plus arbeiten Sie mit bis zu drei Katalogen für Kundengruppen, dazu mit Staffelpreisen und Mengenregeln.

Sehen Endkunden die B2B-Preise?

Nein. B2B-Kataloge gelten für angemeldete Firmenkunden. Endkunden sehen weiterhin die normalen Preise im Shop.

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